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Das Internet of Things wird Realität

- 17. May 2017 09:30

Der Begriff „Internet of Things“ hat für viele Menschen unterschiedliche Bedeutungen. Für einige ist es die Zukunft: das ideale Konzept für die Zukunft. Für andere ist es lediglich ein Modewort, eine Idee, die von ihrer Realisierung noch weit entfernt ist. Aber dank neuer Technologien ist die Zukunft wesentlich näher als Sie denken. Alles dreht sich um die umfassende Vernetzung und darum, was sich damit alles verbinden lässt.

Neue Vernetzungsmöglichkeiten

In der Vergangenheit waren es vor allem die ökonomische und andere geschäftliche Aspekte, die dem IoT im Wege standen. Zunächst wurden Menschen miteinander vernetzt und anschließend Dinge, und diese Entwicklung wurde durch geschäftliche Überlegungen vorangetrieben.

Aktuelle Mobilfunktechnologien werden für die Vernetzung von Dingen verwendet. Einige dieser Dinge haben jedoch sehr spezifische Anforderungen. Dazu gehören ein sehr geringer Stromverbrauch, damit die Geräte über Monate hinweg ohne Benutzereingriff funktionieren, sehr niedrige Datentransferraten sowie Netzwerkanbindung auch an entlegenen Orten (z. B. auch unterirdisch oder auf See). Um ein Geschäftsszenario für die Investition in das IoT zu entwickeln, müssen diese Anforderungen auf einfache und wirtschaftliche Weise erfüllt werden. Das hat viele Unternehmen in der Vergangenheit abgeschreckt.

Eine weitreichende Lösung

Neue Technologien wie z. B. LPWA (Low Power Wire Area) machen IoT-Investitionen zu einer wesentlich vielversprechenderen Geschäftsmöglichkeit. Die LoRa-Technologie (Long Range) wurde entwickelt, um die Herausforderungen bei der Vernetzung von Dingen in eingeschränkten Umgebungen, über weite Distanzen, mit geringem Stromverbrauch und geringer Bandbreite zu bewältigen. Es handelt sich dabei zudem um eine kostengünstige Lösung. Diese Entwicklungen machen das Internet of Things zu einer wesentlich vielversprechenderen Geschäftsmöglichkeit. Es ist nicht mehr nur eine abstrakte Idee, sondern ein realer Vorteil für Unternehmen.

Offen, kostengünstig und verfügbar

Technologien wie LoRa befinden sich nicht erst in der Entwicklung – sie werden bereits von führenden Service-Providern genutzt, z. B. von Orange in Frankreich. Es besteht also kein Grund, noch länger zu warten. Unternehmen sollten den Schritt ins Zeitalter des IoT wagen, bevor sie in dieser Hinsicht von der Konkurrenz überholt werden. Das Verfahren, mit dem LoRa Vernetzungsprobleme löst, kann nicht mit den bestehenden mobilen Netzwerken erreicht werden. Es handelt sich dabei vielmehr um eine eigenständige, ergänzende Technologie, die mit der vorhandenen Infrastruktur der Service-Provider verwendet werden kann. Es handelt sich um ein leistungsfähiges neues Tool, das sich nahtlos in die übergeordnete Vernetzungsstruktur integrieren lässt, einschließlich kabelgebundener, Mobilfunk- und Wi-Fi-Verbindungen.

Unterstützung von LoRa-Bereitstellungen

Auf dem GSMA Mobile World Congress im Februar 2016 in Barcelona gab Actility seine Zusammenarbeit mit Cisco bekannt, mit dem Ziel, echte IoT-Lösungen anzubieten. Actility ist Branchenführer im LPWA-Bereich (Low Power Wide Area). Die Actility ThingPark Wireless™ Plattform kann zusammen mit den IoT-Lösungen von Cisco direkt beim Kunden eingesetzt werden.

Zudem ist Cisco Mitglied der neuen LoRa™ Alliance, die Service-Provider und IoT-Lösungsanbieter zusammenbringt, um Standards festzulegen und weltweite Mobilität für das IoT zu ermöglichen.

Wir sprechen hier nicht von einem fiktiven Zukunftsszenario, sondern einer realen Möglichkeit. Wer sich dieses Potenzial nicht zunutze macht, ist selbst schuld.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Cisco für die Betreiber von mobilen Netzwerken tun kann.

 

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