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Cisco eröffnet Center of Connected Health in Berlin – Innovationszentrum rund um die vernetzte Gesundheitsakte


21. February 2019


Cisco hat heute in seinem Innovationszentrum openBerlin das Center of Connected Health eröffnet. In verschiedenen Szenarien wird gezeigt, wie eine deutschlandweite, vernetzte Gesundheits- und Versorgungsakte funktioniert und wie damit das Gesundheitswesen und die Versorgung der Menschen besser gestaltet werden können. Die mit der AOK Nordost entwickelte, praxiserprobte Lösung „Das Gesundheitsnetzwerk“ dient als Blaupause für den bundesweiten Einsatz. An der Eröffnung nahm auch Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung im Bundesgesundheitsministerium, teil.

Die Bundesregierung und der Bundesgesundheitsminister fordern die interoperable elektronische Patientenakte für alle Versicherten bis spätestens 2021. Gemeinsam mit ihren Partnern haben Cisco und die AOK Nordost mit dem Gesundheitsnetzwerk eine Lösung entwickelt, die den sicheren Austausch medizinischer Daten gewährleistet und somit die Versorgung der Patienten signifikant verbessert.

Diese vernetzte Gesundheitsakte ist derzeit in Deutschland einzigartig, weil sie eine echte, interoperable Vernetzung von Patienten, Kliniken, ambulanten Praxen und künftig auch Apotheken sowie Pflegediensten untereinander ermöglicht. Dabei steht der Patient im Mittelpunkt und erhält souveränen Zugriff auf die eigenen Gesundheitsdaten. Zugleich können die Leistungserbringer – sofern der Patient einwilligt – darauf zugreifen und über eine geschützte Infrastruktur kommunizieren.

„Mit dem Center of Connected Health schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern eine einzigartige Plattform, um verschiedenen Zielgruppen die Potentiale eines vernetzten Gesundheitswesens zu vermitteln“, erklärt Uwe Franke, Leiter Gesundheitswesen, Länder & Kommunen bei Cisco Deutschland. „Anhand konkreter Anwendungsfälle und aus verschiedenen Nutzerperspektiven wird die vernetzte Gesundheits- und Versorgungsakte hier greifbar.“ Zudem erhalten Technologiepartner, Start-ups und App-Entwickler die Möglichkeit, die Anbindung weiterer digitaler Anwendungen zu erproben. Das Center of Connected Health trägt damit aktiv dazu bei, eine bundesweite interoperable Lösung zu etablieren, die auf offene, internationale Standards setzt. Und nicht zuletzt werden hier zukünftig Trainings stattfinden, die den Einsatz in der Praxis erleichtern.

„Die AOK Nordost macht sich bereits seit Jahren für digitale Innovationen im Gesundheitswesen stark. Gemeinsam mit unseren Technikpartnern, wie Cisco, arbeiten wir an einer praxisorientierten Lösung für die digitale Vernetzung der Versorgungsstrukturen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem „Center of Connected Health“ wird die Idee und Philosophie einer solchen Vernetzung transparent und erlebbar“, sagt Daniela Teichert, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost.  Die ersten praktischen Umsetzungen laufen bereits: 2018 sind in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die regionalen Modellprojekte für das Gesundheitsnetzwerk der AOK Nordost gestartet. Darüber hinaus arbeiten die elf allgemeinen Ortskrankenkassen gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband an einer weiteren Entwicklungsstufe auf Bundesebene: Das Digitale Gesundheitsnetzwerk. Dafür wird auch mit anderen Partnern zusammengearbeitet.

Teil von Deutschland Digital

Die Zusammenarbeit mit der AOK Nordost sowie die Eröffnung des Center of Connected Health sind Teil der Cisco-Initiative „Deutschland Digital“. In diesem Rahmen werden zahlreiche Projekte im Gesundheitswesen gefördert. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen wie der Universität zu Lübeck, um interdisziplinär ein digital gestütztes Gesundheitswesen weiterzuentwickeln. Um dem Hausärztemangel im ländlichen Raum entgegenzuwirken, fährt seit Juli 2018 der Medibus – eine mobile Arztpraxis der KV Hessen mit Cisco-Technologie – durch Nordhessen. Weitere Projekte finden Sie hier.

Mehr Informationen zum Center of Connected Health: www.cisco.de/connectedhealth

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