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Transformation zu IT-as-a-Service – rasch von der Vision, zu Co-Create, zur Umsetzung (2/5)


5. October 2017


Wo fange ich am besten an?

Eine unbequeme Frage aus dem letzten Blog. Die Frage ist schnell gestellt: wohin möchten Sie denn? Welches sind die Anforderungen? Oft kann man diese Fragen am Anfang nicht geradeaus beantworten!

Cisco nutzt eine Reihe von Methoden, um in kurzer Zeit das Bild farbig auszumalen. Stellen Sie sich diese ersten Schritte als Entdeckungsreise vor: während jener wir gemeinsam wichtige Parameter sammeln, und am Schluss die Reise in die Transformation skizzieren.

 

Je nachdem, wo Sie im Transformations-Prozess stehen und welches Ihr Ziel ist, helfen diese drei Methoden:

 

1. IT-Transformation, Visions-Phase:

 

Mit diese Methode setzen wir gemeinsam einen Start-Punkt und dokumentieren eine 360° Sicht hinsichtlich Transformation. Der Zeit-Einsatz für Sie als Kunde bleibt überschaubar:

  • Zwei Cisco Consultants interviewen 10-15 Stakeholder aus IT Engineering, Operations, aber auch vom CFO Office, Business Bereich, Sales.
  • Die Erkenntnisse dokumentieren wir auf einer Infografik im A1 Format. Sie beginnt mit der Kurzfassung der Strategie, dann werden die Bereiche Business/Operations/Technologie beleuchtet und es schliesst mit einer Liste von empfohlenen Lighthouse Initiativen.

Falls Sie bereits eine umfassende Digitalisierungsstrategie besitzen, beziehen wir diese in die Visionsphase ein. Ziel der Visionsphase ist das skizzieren des Weges von heute (as-is) nach morgen (to-be), mit einer Shortlist an konkreten nächsten Schritten.

Beispiele von bisherigen Visions Phasen:Envision 360° Beispiel

  • Flughafen in Nordeuropa
  • Ministerium in Mitteleuropa
  • Energie-Unternehmen in England
    (rechts ein Beispiel einer Infografik)

 

 

2. Co-Create: Hier arbeiten wir am „Proof of Value“

 

Co-Create heisst: Ein kleines starkes Team aus Kunden Thementrägern, Cisco und allenfalls Leuten aus dem Eco-System arbeiten zusammen. Von Sprint zu Sprint gewinnt das Team Erkenntnisse:

  • Technische Erfolgsfaktoren: oft sind es wenige früh erkennbare Faktoren, die über den Projekterfolg entscheiden
  • Business Case Faktoren: auch hier möchten wir mit einem gemeinsam erstellten Business Case mit nötiger Tiefe herausfinden, welche Stellschrauben die Transformation schnell in einen positiven Bereich bringen.

Ein Sprint dauert üblicherweise 4 Wochen. Wir nutzen die Scrum Methode, als Kunde entscheiden Sie über die Reihenfolge im Backlog. Manchmal reicht ein Sprint, manchmal braucht es zwei oder drei Sprints. Sie entscheiden, wann genug Erkenntnisse auf dem Tisch liegen.

Beispiele von bisherigen Co-Create Engagements:

  • Osteuropäische Regierungs-IT, Netzwerk Analytics
  • Globales Life Science Unternehmen: Transformation zu ITaaS
  • Spitalgruppe Zentraleuropa: Evaluation Patienten-App

 

 

3. IT Transformation: Projekte auf dem Weg zu ITaaS (IT as a Service)

Mit dem hoffentlich reichen Erkenntnissen aus der Co-Create Phase planen Sie nun Projekte mit mehr Erkenntnissen, höheren Erfolgschancen und kürzeren Durchlaufzeiten. Zu dieser Zeit wissen Sie, welche Projekte eher mit Wasserfall, welche mit agilen Projektmethoden zum gewünschten Nutzen für das Business führen.

 

Beispiele von typischen Projekten nach Co-Create:

  • Finanzgruppe in Südeuropa: agile Evaluation und Umsetzung von ITaaS
  • Spital IT Dienstleister in Nordeuropa mit hochautomatisierter Rechenzentrums-Infrastruktur
  • Mitteleuropäische Bankengruppe mit software-defined Infrastruktur

 

Welche Erfahrungen machen Sie in der IT-Transformation? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare.

 

Im nächsten Blog möchte ich weiter in das Thema “Start mit Envision” eintauchen.

 

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