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Cisco: Wie viele CIOs tragen Geschäftsentscheidungen mit?


18. Januar 2019


Seit Jahren gibt es die Forderung, dass CIOs in der Geschäftsführung mitentscheiden. Doch der neue Cisco IT Operations Readiness Index zeigt: Die meisten IT-Leiter halten vor allem die Systeme am Laufen. Auf Basis von Daten und Automatisierung können sie aber durch vorausschauende Informationen in Echtzeit strategischen Mehrwert für Unternehmen und Kunden bieten. 

„Heute spielen Daten eine zentrale Rolle, um die richtigen Business-Entscheidungen zu treffen“, sagt Rüdiger Wölfl, Direktor, Großkunden von Cisco Deutschland. „Dadurch erhalten IT-Führungskräfte eine Chance, die Business-Strategie mitzutragen und einen Sitz in der Geschäftsführung einzunehmen. Nur wenn der IT-Betrieb über die richtigen Daten, die richtigen Erkenntnisse daraus und die Möglichkeit zur Automatisierung betrieblicher Aufgaben in der gesamten Infrastruktur verfügt, kann er sich differenzieren. Daher müssen sich CIOs jetzt auf die Innovationsfähigkeit des IT-Betriebs konzentrieren.“

„(Data-) Ready or Not?” 
Wie weit sind die Unternehmen heute bei der Nutzung datenbasierter, automatischer Prozesse? Und was ist für die Einführung zu beachten? Um diese Fragen zu beantworten, hat Cisco den IT Operations Readiness Index entwickelt. Er zeigt anhand von vier Stufen, welchen Reifegrad ein Unternehmen beim Umgang mit IT-Ereignissen hat. Je höher der Reifegrad, desto stärker nutzt es Daten, um vorausschauend zu agieren und die Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Die vier Reifegrade sind:

  • Reaktiv – Ein Viertel der befragten IT-Manager reagiert nur auf Ereignisse, nachdem sie bereits geschehen sind.
  • Proaktiv – Mehr als ein Drittel der Teilnehmer verbessert die IT-Prozesse auf Basis bisheriger Ereignisse.
  • Vorausschauend – Ein Fünftel nutzt Daten, um bevorstehende Ereignisse vorherzusagen.
  • Vorbeugend – Nur 14 Prozent der Befragten optimieren kontinuierlich die Prozesse auf Basis von Daten.

Von der Reaktion zur Vorbeugung
Laut der Studie, in der weltweit mehr als 1.500 IT-Führungskräfte befragt wurden, gibt die IT-Abteilung rund 78 Prozent ihres Budgets für den laufenden Betrieb aus. Im Durchschnitt investieren heute Unternehmen nur 28 Prozent des IT-Budgets zur Optimierung und Problembehebung des Betriebs. 68 Prozent der Befragten erwarten, dass der Anteil in den nächsten 12 Monaten steigen wird.

Dies ist auch bitter nötig, um vom reaktiven in den vorbeugenden Modus zu kommen. Geeignete Investitionen in den IT-Betrieb reduzieren nicht nur die laufenden Wartungskosten, sondern steigern auch den Kundennutzen und den strategischen Wert für das Unternehmen, so die Studie. Schon 40 Prozent der Teilnehmer verlassen sich stark auf IT-Daten, um wichtige Erkenntnisse für das Unternehmen zu liefern. Hier kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Laut 42 Prozent der Befragten verändert KI die Geschäftsprozesse am stärksten. Damit können Unternehmen automatisiert und vorbeugend Probleme verhindern.

Weitere wichtige Ergebnisse:

  • Nur 26 Prozent sammeln kontinuierlich Daten. 17 Prozent nutzen automatisierte Echtzeitanalysen.
  • 70 Prozent der Unternehmen haben einen Chief Data Officer, um auf Basis von Informationen Geschäfts- und IT-Betrieb zu verbessern. Im Durchschnitt beschäftigen Unternehmen mehr als 40 Data Scientists.
  • 88 Prozent der IT-Führungskräfte sagen, dass ihre Investitionen in den IT-Betrieb in den letzten 12 Monaten die Zufriedenheit externer Kunden verbessert hat. Für 89 Prozent erhöhte sich die Innovationstätigkeit.
  • 82 Prozent erheben bereits Betriebs- und Leistungsdaten über ihre Sicherheitsinfrastruktur. Das ist der höchste Wert aller IT-Bereiche. Hier sind Einblicke und Reaktionen in Echtzeit am wichtigsten.
  • Laut 77 Prozent aller Unternehmen ist IoT entscheidend für einen effizienteren Betrieb ihrer IT-Infrastruktur.

 

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1 Kommentare

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