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Arbeitswelt 2021: Welche Prioritäten Unternehmen jetzt setzen sollten


18. January 2021


Kaum ein anderes Jahr hat die Wirtschaft in der jüngeren Vergangenheit so hart getroffen wie 2020. Aber die Corona-Krise hat nicht nur Probleme gebracht, sondern auch echte Chancen aufgezeigt. Dringend nötige und unumgängliche Entwicklungen wurden beschleunigt – nicht zuletzt die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung oder im Gesundheitswesen. Die von Cisco in Auftrag gegebene Studie „Workforce of the Future“ hat die Veränderungen genauer untersucht und zeigt, wo Unternehmen jetzt handeln sollten, um in der neuen Arbeitswelt 2021 erfolgreich zu sein.

Die Studie lieferte vier zentrale Erkenntnisse: Das Arbeiten in der neuen Normalität muss flexibler werden. Investitionen in Technologie und digitale Kenntnisse der Mitarbeiter sind unumgänglich. Zudem muss die Cybersicherheit gestärkt und die Unternehmenskultur neu gedacht werden.

2021 wird flexibler: Hybrides Arbeiten

In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass es keine „One-Size-Fits-All“-Lösung gibt. Nur zuhause oder komplett im Büro arbeiten wird keiner Situation gerecht. Die Zukunft der Arbeitswelt ist hybrid, räumt Mitarbeitenden mehr Eigenverantwortung ein und berücksichtigt deren Lebensumstände sowie Präferenzen. Die Studie bestätigt das: 86 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen sich bei der Entscheidung zwischen Homeoffice und Büro in Zukunft mehr Eigenverantwortung – und bevorzugen dabei einen Mix aus Remote- und Büroarbeitszeit.

Prioritäten für 2021: Investitionen in Technologien und digitale Fertigkeiten

Eine effiziente Umstellung auf mobiles Arbeiten funktioniert nur, wenn die Mitarbeitenden technisch gut ausgestattet sind. Laut Studie würden 71 Prozent den Kollegen im Homeoffice eine ähnliche Ausstattung wie im Büro zur Verfügung stellen, wenn sie für einen Tag CEO wären. Zudem sind 69 Prozent der Meinung, dass mehr Wissen über Technologie und digitale Fertigkeiten für den Geschäftserfolg im neuen Jahr grundlegend sein werden.

IT-Sicherheit immer und überall

Datenschutz und Cybersicherheit sind insbesondere im Homeoffice von zentraler Bedeutung. Private Endgeräte und IT-Infrastrukturen sowie Unwissen oder Unachtsamkeit der Mitarbeitenden bilden neue Angriffsflächen für Cyberkriminelle. Das kann das gesamte Unternehmensnetzwerk gefährden. Um auch im kommenden Jahr reibungsloses und krisenresistentes Arbeiten zu ermöglichen, muss den Mitarbeitenden ein digitaler Arbeitsplatz geboten werden, der an jedem Ort, auf jedem Gerät und zu jeder Zeit sicher ist. Jedes Element der Infrastruktur inklusive aller Workloads und Geräte muss dafür den höchsten Cybersicherheitsstandards entsprechen.

Unternehmenskultur neu denken

Das vergangene Jahr hat so einiges auf den Kopf gestellt. Die Flexibilität in Unternehmen muss in Zukunft weiter gesteigert werden – um auch über das Jahr 2021 hinaus anpassungsfähig zu bleiben. Dies betrifft vor allem die Unternehmenskultur. Moderne Collaboration- und Security-Technologien führen nur zu langfristigem Erfolg, wenn gleichzeitig eine Vertrauenskultur etabliert wird. Die Studienergebnisse belegen, dass das Vertrauen der Führungskräfte in ihre Mitarbeiter gestiegen ist. Umgekehrt gaben 81 Prozent der Angestellten an, dass ihr Arbeitgeber ihnen seit Beginn der Heimarbeit gleichbleibend oder sogar mehr vertraut.

 

Das alles zeigt: Unternehmen sollten auf ihrem Weg in hybride Arbeitswelt stets Technologie und Unternehmenskultur verbunden sehen. Über aktuelle Trends und Technologien halten wir Sie über unsere Executive Perspectives Webseiten auf dem Laufenden.

Auch bei der virtuellen Cisco Connect Germany am 16. März werden wir uns in diesem Jahr dem Thema New Work widmen. Erfahren Sie mehr über die kostenfreie Veranstaltung und stellen Sie Ihre individuelle Agenda aus 18 Sessions in 3 Thementracks zusammen.

 

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1 Kommentare

  1. Spannender Blogbeitrag! Ich finde auch, dass flexibles arbeiten, digitale Technologien und vor allem Cybersicherheit vor allem im letzten Jahr an enormer Bedeutung gewonnen hat. Und die von Ihnen beschriebenen Umfragen, bestätigen das Wohlwollen der Mitarbeiter gegenüber der neuen Form des Arbeitens. "Nur zuhause oder komplett im Büro arbeiten wird keiner Situation gerecht", finde ich eine sehr spannende Aussage! Menschen sollten selber entscheiden, wo sie ihren persönlichen Arbeitsplatz wählen. Denn 2020 hat gezeigt, Produktivität & Willen der Arbeitnehmer wurden in keiner Weise beim Arbeiten außerhalb des Büros eingeschränkt! Ich finde darüber hinaus auch Coworking Spaces oder shared Officespaces total spannend! Denn sie bieten oft eine Office-Athmosphäre ganz in der Nähe des Wohnortes und verbindet so die Vorteile des Büros sowie des Homeoffices, denn oft will man den weiten Weg ins Büro nicht auf sich nehmen, braucht aber mal ein Tapetenwechsel. Dabei sind die Mitgliederbeiträge gering oder gar kostenlos. Ergänzend hierzu vielleicht aktuelles spannendes Interview mit Tobias Kremkau, Mitgründer der German Coworking Federation (GCF)
    https://contact.sensorberg.com/blog/das-menschliche-darf-nicht-vergessen-werden